Werksführung im Mercedes-Benz Werk in Kecskemét

Am 30.05. führten wir, die 8. Klasse zusammen mit der 7. und 9. Klasse unter Leitung unserer Erdkundelehrerin Frau I. Müller eine Werksbesichtigung im Mercedes-Benz Werk in Kecskemét durch.

Passend zum Thema Globalisierung - Global Players im Erdkundeunterricht hatten wir natürlich auch starkes Interesse daran, etwas über den Global Player Mercedes-Benz hier in Kecskemét zu erfahren.

Nach der kurzen Ansicht von Werbetrailern führte uns Frau Schuhmann ins Admin-Gebäude, wo sich unter anderem die Kantine, ein Infopunkt für alle Mitarbeiter, der Betriebsrat, die Krankenstation und die Büros der Firmenleitung befinden.

Die nächste Station war das Presswerk, in dem von bis zu 40t schweren Pressmaschinen Karosserieteile wie z.B. Türen, Motorhauben u.a. unter hohem Druck gepresst, gestanzt und zugeschnitten werden.

Weiter ging es in den Rohbau, wo an vielen Stationen die gepressten Teile zu einer Rohkarosse zusammengeschweißt und geklebt werden. Alles wird von über 650 KUKA- Robotern erledigt.

Bei diesem Robotertanz wird nach dem just-in-time- und just-in-sequence-Prinzip gearbeitet. Das just-in-time-Prinzip vermeidet große Lagerflächen und sorgt dafür, dass die Zulieferer die benötigten Rohstoffe oder Fahrzeugteile zur rechten Zeit anliefern. Just-in-sequence bedeutet, dass alle Teile in der richtigen Reihenfolge montiert werden. Wer möchte denn auch schon ein matt rotes Auto mit glänzenden grünen Außenspiegeln? Hier sind besonders die Mitarbeiter in der Logistic gefragt, alles perfekt zu programmieren und zu steuern.

Nach dem Rohbau erfolgt die Lackierung der Karosse in der Oberfläche, die jedoch für Besucher geschlossen ist, da keine Staub- und Schmutzpartikel in die Luft gelangen dürfen. Gänzlich mussten wir dann doch nicht auf die Oberfläche verzichten, denn Frau Schumann spielte für uns ein interessantes Video ab, das das Auftragen der fünf Farbschichten erklärt.

Die lackierten Karossen kommen nun in die Montage, in der u.a. Lenkrad, Sitze, Scheinwerfer und das Markenzeichen, der weltberühmte Mercedes-Stern, montiert werden. Am Ende steht die Hochzeit an, der Zeitpunkt, wo der Einbau des Motors die Karosse zum Auto werden lässt.

Nach weiteren Funktionstests fährt das Auto noch durch einen Regentunnel, in dem geprüft wird, ob der Innenraum nach der 60 Bar starken Regendusche trocken bleibt.

Letzte Station war die Teststrecke, auf der die neuen Autos auf Funktions- und Fahrtüchtigkeit überprüft werden, bevor sie dann die Reise zum Endabnehmer antreten.

Alle im Mercedes-Benz-Werk in Kecskemét hergestellten Autos werden ausschließlich nur auf Bestellung produziert. Der weltweite Export erfolgt dann per LKW-Transport, mit der Eisenbahn oder auf dem Schiffsweg.

Zum Schluss bedankten wir uns ganz herzlich bei Frau Schuhmann für die sehr informative und interessante Werksführung, die uns einen guten Einblick in das Wirkungsgefüge eines Global Players gab.

Unser Dank gilt auch Mercedes-Benz Hungary Kft. und unserer Lehrkraft, die uns diese Werksführung ermöglichten.

Voller Eindrücke traten wir pünktlich wieder die Rückfahrt zur Mercedes-Benz-Schule an.

Klasse 8, MBS

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Projekt: « ­ Des truffes au chocolat »
im Französisch-Unterricht-Klasse 6
Mai 2016

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Unterrichtsprojekt Deutsch - Klasse 7
21.03.2016

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Besuch aus der deutschen Botschaft
04.03.2016

Die Kulturreferentin der deutschen Botschaft Frau Altmann besuchte zusammen mit Herrn Egri (Stiftungsratsmitglied UBZ Baja) und Herrn Fischer (UBZ Baja) am Freitag, 4.3.2016 die MBS. Ihr lag es besonders am Herzen, neben Informationen über die Konzeption der Schule auch einen Einblick in den Schulalltag zu erhalten. So besuchte sie die 1. Klasse, lauschte den Sprachkentnissen der ungarischen Schüler und erfreute sich an den dargebotenen Unterrichtsbeispielen. Schüler der 5. und 6. Klasse präsentierten ihre Ergebnisse aus dem Deutsch- und Kunstunterricht und stellten zudem verschiedene Projekte der Schule vor. Frau Altmann zeigte sich sehr angetan von der an der Schule geleisteten Arbeit, hob die Qualität und das Engagement sowohl der Schüler als auch der Lehrkräfte hervor und freut sich auf einen erneuten Besuch im kommenden Jahr.

Regine Schilder
Stellv. Schulleiterin

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Projekttag in der Sek. 1 der MBS
29.01.2016

Projekttag, der am 29. Januar 2016 von den Schülern der MBS gemeinsam mit den Schülern der 5-8 Klasse der Vasarhelyi- Pál-Schule durchgeführt wurde, war für alle Beteiligten eine gewinnbringende Erfahrung. Die Idee war, im Rahmen des Projektes soziales Lernen Schülern der Deutschklassen unserer Partnerschule im Unterricht erarbeitete Projekte zu präsentieren.

Unseren Gästen wurden von der 5. Klasse ein Märchen mit selbsthergestellten Handpuppen vorgeführt, Berlin wurde von der 6.Klasse vorgestellt, dabei wurden kulinarische Köstlichkeiten serviert. Mit dem Thema ungarische Fußballspieler in deutschen Mannschaften hatte sich die 7. Und 9. Klasse beschäftigt. In der 8. Klasse wurden unsere Gäste zu einem Städte Quiz eingeladen.

Nach einem gelungenen Schultag waren sich alle Beteiligten, sowohl die ungarischen als auch die Schüler, die ungarischen Kollegen, als auch die deutschen Kollegen darin einig, dass dieser Austausch weitergeführt werden soll.

Regine Schilder
Stellv. Schulleiterin

 

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