In der fünften Klasse stand das Thema Märchen auf dem Lehrplan und wir haben Märchen gelesen, besprochen, vorgetragen und geschrieben. Die fertigen Märchen kamen schön gestaltet in eine Chipsdose, die wir vorher leerfuttern konnten. Hier sind wir mit unseren Märchenrollen und dann kommt das besonders schöne Märchen? Der Glücksjunge? von Julius Goede.


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Der Glücksjunge

Es war einmal ein armer Bauer. Er hatte drei Söhne. Sie waren alt genug, um in die Welt hinauszuziehen. Da gingen sie zu ihrem Vater und sagten: ?Vater, lass uns in die Welt hinausziehen, unser Glück zu versuchen.? Der Vater antwortete: ?Ich lasse euch ungern fort, aber wenn ihr es so sehr verlangt und mich nicht vergesst, dann dürft ihr in die weite Welt.? So zogen sie los.

Auf dem Weg sahen sie einen kleinen Haufen Katzen. Die zwei älteren Brüder wollten aus dem Fell eine Decke machen. Da sagte der jüngste Bruder: ?Lasst die armen Katzen in Ruhe.? Sie gingen weiter und kamen zu einem Gänseschar. Die zwei ältesten Brüder wollten die Gänse braten, aber der jüngste Bruder sagte: ?Lasst die armen Gänse in Ruhe.? Sie setzten ihre Reise fort und kamen an einen Bienenstock. Diesmal wollten die zwei ältesten Brüder den Bienen den Honig stehlen, doch der jüngst Bruder verhinderte auch dies.

Schließlich kamen die drei Brüder an ein Schloss. Der König des Schlosses sagte zu ihnen: ?Derjenige, der mir eine Aufgabe erfüllt, bekommt meine Tochter zur Braut, schafft ihr es nicht, müsst ihr sterben.? Die erste Aufgabe war 1000 Perlen im Wald zu finden. Der älteste Bruder fand nicht eine einzige Perle und musste sterben. Der Zweitälteste schaffte es auch nicht. Als der letzte Bruder an der Reihe war, wusste er sich nicht zu helfen und weinte. Doch dann kamen alle Tiere, denen er geholfen hatte. Sie halfen ihm und fanden jede einzelne Perle. Er bekam die versprochene Belohnung und lebte glücklich bis an sein Lebensende.

Julius (Klasse 5)

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Unsere Schüler erkunden die Arbeitswelt

Vom 3. bis 7. Februar hatten die Realschüler der 9. und die Gymnasiasten der 10. Klasse die Möglichkeit, im Rahmen des Betriebspraktikums Einblicke in das Arbeitsleben zu bekommen. Dabei bot sich unseren Schülern die Chance, Erfahrungen in Berufen zu sammeln, die sie selber später vielleicht einmal ergreifen möchten.

Da die Aufgaben in einem Autowerk sehr vielseitig sind und zudem keine sehr großen Sprachbarrieren hier im Werk Kecskemét bestehen, entschieden sich viele Schüler für einen Praktikumsplatz bei Mercedes-Benz. So durften sie unter fachkundiger Anleitung der Werksmitarbeiter im Rohbau, dem Qualitätsmanagement oder in der Verwaltung tätig werden und Erfahrungen im Arbeitsalltag sammeln. Ermöglicht wurden diese Praktikumsplätze durch den Einsatz von Eltern, der Schulleitung und Frau Schwarz.

Aber auch außerhalb des Werks ging es fleißig an die Arbeit. So durfte sich z.B. eine Schülerin der Klasse 9 in einer Tierarztpraxis hier in Kecskemét um die Gesundheit von Kleintieren kümmern. Ein Blick über die Schultern des Tierarztes während einer OP gehörte auch dazu.

Eine andere Schülerin hatte im Labor von Univer die Möglichkeit, Chemie hautnah in der Praxis zu erleben.

Für die Schüler war es eine interessante, lehrreiche und vor allem auch spaßige sowie schöne Zeit in der Arbeitswelt der "Großen" und das Ein oder Andere haben sie bestimmt fürs Leben mitgenommen.

R. Materna

 

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Auf die Skier, fertig, los - Die MBS im Skigebiet Salzstiegl



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Am 22. Januar fuhren 37 hochmotivierte Skifahrer nun schon zum vierten Mal zum Skifahren nach Österreich. Unser Hotel im Skigebiet Salzstiegl lag direkt neben der Piste. Also eine Top-Ausgangsposition für das tägliche Schneezusammenschieben per Ski und Snowboard. Am ersten Tag hieß es für einige Teilnehmer Schlange stehen am Ski-Verleih, während diejenigen, die eine eigene Ausrüstung besaßen, schon die Pisten unsicher machten.

Es gab verschieden Gruppen, die abhängig vom Können von den Betreuern eingeteilt wurden. Die Fortgeschrittenen durften mit Begleitung alle Pisten fahren. Die Anfänger mussten jedoch erst auf kleineren Pisten üben oder einen Skikurs besuchen. Im gesamten Skigebiet gab es zwölf abwechslungsreiche Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden (Blau, Rot und Schwarz).


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Jeden Morgen trafen wir uns um 9 Uhr, gleich nach dem Frühstück, am Skiverleih und fuhren mit den Begleitpersonen los. Unsere Gruppe war auf der Piste ein wahrer Hingucker, trugen doch alle selbst gestaltete Warnwesten. Unserer lustigstes Motto auf der Weste eines Schülers: "Das Leben ist kein Ponnyhof. Geritten wird trotzdem."


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Nach einem harten Vormittag auf der Piste genossen wir Pommes und Schnitzel, Salat, Germknödel und kalte Getränke im Moaster Selbstbedienungsrestaurant, bevor es am Nachmittag in die zweite Runde ging.


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Auch abseits der Piste wurde niemandem langweilig, z.B. beim Bowling, Billard spielen, Klettern oder Tischfußball. Für alle gut Gekühlten bot sich ein Gang in die hauseigene Sauna an.

Trotz anfänglicher Zurückhaltung wurden beim Karaokeabend wahre Stars geboren. Daran hätte nicht nur Dieter Bohlen, sondern auch ein Rudel Wölfe seine wahre Freude gehabt. Aber ganz im Ernst am Ende bewies fast die ganze Gruppe Mut und schmetterte Evergreens, z.B. von ABBA oder den Ärzten. An den anderen zwei Abenden waren wir nach dem Essen rodeln, was auch ein Highlight für viele Teilnehmer war, ging es doch auf zwei steilen Kilometern eine beleuchtete und nicht ganz ungefährliche Piste hinunter. Auf jeden Fall brachten die darin enthaltenen Huckel die Wirbelsäule wieder in die richtige Position.

Am letzten Tag stiegen alle Skifahrer mit Muskelkater und blauen Flecken wieder in den Bus. Auf ging es nach Hause, aber natürlich erst nach unserem traditionellen Stopp im amerikanischen Spezialitätenrestaurant. Schon beim Einsteigen in die elterlichen Autos konnten wir uns kaum mehr zurückhalten und berichteten müde, aber freudestrahlend von dieser tollen Fahrt.

Hoffentlich nächstes Jahr wieder!

 

Insa, Marcel, Hr. Materna

 

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Weihnachten im Schuhkarton
12. Dezember 2013


Schuhkarton

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